Allgemein

Das Lesen und die Lesemaus

Bücher und Geschichten waren schon immer Teil meines Lebens.

Als Kind habe ich es geliebt Geschichten zu lauschen welche meine Familienmitglieder mir vorgelesen haben. Natürlich bereitete mir auch das hören von Hörspielen etc. sehr viel Freude. Am liebsten mochte ich die Disney Bücher mit Kassette, ich erinnere mich gut daran, man hörte die Geschichte und schaute gleichzeitig das Buch an. Immer wenn eine Seite geblättert werden sollte ertönte ein bestimmtes Klingelgeräusch.

Später als Teenager blätterte ich gerne in Magazinen, las aber nur die Foto-Love-Storys. Zu der Zeit schrieb ich selber gern Geschichten, Gedichte und auch Lieder. Die Songs begleitete ich mit meiner Gitarre. Ich schrieb viele Briefe und später E-Mails.

Während der Ausbildung zur Buchhändlerin musste ich viel lesen, es machte Spass. Leider gab es viele Bücher welche ich nicht spannend fand und da fiel mir das Lesen eher schwer und es ging nur schleppend vorwärts.

Ich entdeckte aber meine Liebe für Kinderbücher. Ich las viel Jugendbücher und legte mir eine grosse Sammlung von Bilderbüchern an. Von dieser Sammlung profitiert nun meine Tochter.

Ich begann meiner Tochter schon sehr früh vorzulesen. Als Sie noch klein war fand ich es komisch viel mit Ihr zu sprechen, da habe ich eher für Sie gesungen oder mit ihr Bücher angeschaut und vorgelesen. Bald war das Vorlesen auch Teil unseres Abendrituals geworden.

Erst waren es immer wieder dieselben 4-5 Papbilderbücher, Sie fing bald an auf die Bücher zu reagieren und zeigte immer wieder an denselben Stellen der Geschichten Reaktionen. Man sah sehr schön wie Sie sich die Bilder anschaute. Sie spielte auch selber gerne mit Büchern. Ihr Lieblingsspielzeug ab einem Alter von ca. 4 Monaten war ein Stoff-Raschel-Buch. Dieses konnte Sie immer wieder berühren und sich damit beschäftigen. Später nahm Sie ausser einem Kuscheltier auch gerne mal ein Buch mit ins Bett oder auf den Wickeltisch.

Wir sind nun schon bei den Bilderbüchern aus meiner Sammlung angekommen, diese sind aber in einem Separaten Regal in Ihrem Zimmer und werden ausschliesslich als Gutenachtgeschichte vorgelesen. Dies möchte die kleine Prinzessin natürlich so. Sie hat gelernt sorgsam mit den Büchern umzugehen und ich finde es schön, dass Sie auch den Büchern in Ihrem Spielregal viel Sorge hält.

Im Moment lesen wir „Pu der Bär“ von A. A. Milne, übersetzt von Harry Rowohlt. Dies ist eine sehr hübsche Geschichte mit Tieren und ohne viel Action oder Bösewichte. Lustig ist auch die Übersetzung von Herrn Rowohlt. Einer der Charakter ist eine alte Schlaue Eule, sie heisst „Oile“ und das Schweinchen, Ferkel isst gerne „Heicheln“.

Ich hoffe auf viele weitere kuschelige Vorlesestunden mit meiner Vier jährige Tochter und wünsche mir, dass es für Sie einmal einfacher wird Lesen und Schreiben zu lernen also für mich.

ein Teil der Kinderbuchsammlung von Mir und meiner Tochter

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